17 November 2014

Voll gut mit Hirn und Schnauze

Vorpremiere: Thomas Nicolai testete neues Programm URST im „Lutterbeker“


Lutterbek (kch) Mit seinem neuen Programm URST beweist der Berliner Parodist Thomas Nicolai einmal mehr die Verlässlichkeit seiner Spürnase für breitenkompatiblen Humor, unterhaltsames Talent bei der Nachahmung bekannter Zeitgenossen und ein Herz für Sachsen. Kürzlich testete er URST im „Lutterbeker“ und machte damit das Vorpremierenpublikum vor lauter Vergnügen atemlos. Nebenbei zeigte er, dass alte Bekannte keineswegs immer älter und langweiliger werden müssen.

Stehen nach neuneinhalb Jahren endlich vor dem ersten Kuss: Der Schkeuditzer Sachse Patrick Schleifer (Thomas Nicolai, rechts) und seine Carmen aus der Betriebsküche (Robert Neumann) sind alte Bekannte in Nicolai-Programmen.
Foto Kay-Christian Heine


Weiterlesen auf medium.com

23 Oktober 2014

Was wäre die Welt ohne Swing … ?

Trio „Sweet Sugar Swing“ bringt Ballroom-Glanz in den „Lutterbeker“


Sweet Sugar Swing / © all rights reserved: Kay-Christian Heine
Kess, kesser, noch frecher: „Sweet Sugar Swing“ sind (von links):
Mary Kehl, Christina Silvia „Tina“ Meyer und Annie Heger. Foto © Kay-Christian Heine

Lutterbek (kch) Adrette Frisuren, roter Lippenstift, entzückende Pettycoats, Strümpfe mit Naht über hohen Absätzen, auf den Boulevards Hüte tragende Männer in gepflegten Anzügen, blubbernde Achtzylinder unter sinnlich geformtem Blech, strahlend lächelnde Stewardessen, die am Arm sonnenbebrillter Piloten an Bord viermotoriger Lockheed „Super Constellations“ stöckeln, Kaugummi, Coca-Cola, filterlose Zigaretten – solche und ähnliche Bilder aus den USA der 1940er bis 1960er-Jahre bauten die drei Mädels von „Sweet Sugar Swing“ noch und noch für ihr Publikum im „Lutterbeker“.

09 September 2014

Wie das Alphorn nach Afrika kommt

Musikalische Grenzüberschreitungen: Duo „Hammerling“ und Youness Paco im „Lutterbeker“



Lutterbek - Der Bayer Erwin Rehling und Fritz Moßhammer aus Österreich sind das Improvisationsduo „Hammerling“. Für ihr grenzüberschreitendes musikalisches Projekt „hammerling GOES MAROC“ haben sie den marokkanischen Musiker Youness Paco zu sich auf die Bühne geholt. Gemeinsam feierten sie schon fulminante Auftritte, unter anderem beim Jazzfestival Saalfelden. Nun entführten sie das „Lutterbeker“-Publikum in ihr Klanglabor.

02 September 2014

Schulterschluss für Kultur von unten

Birgit Münster und Bert R. W. Küpper im „Lutterbeker“


Künstlerische Versatzstücke zum Thema Fußball: Objekte von Birgit Münster. Alle Fotos © 2014  Kay-Christian Heine

Lutterbek - Mit „Patchwork – Let's work together“ zeigen die Kieler Künstler Birgit Münster und Bert R. W. Küpper noch bis zum 26. Oktober in der „Galerie im Lutterbeker“ eine Ausstellung, die nicht nur das Werk zum Gegenstand hat. Sie ist auch eine Hommage an jahrelange Wegbegleiter beider Kreativer.

26 August 2014

30 April 2014

Lehrerdämmerung am Elternabend

„junges theater spectaculum“ mit neuem Theaterstück in Schönberg

 

Inszeniert mit "Frau Müller muss weg" eine satirische Komödie um Lehrer, Schüler und deren Eltern: Der Schönberger Theaterautor und Regisseur Gunter Hagelberg (vorn, mit Lothar Köhrsen [rechts], Nina Berger und Thomas Schröder).
Foto Kay-Christian Heine
Schönberg/Kiel - Seit beinahe einem Vierteljahrhundert gibt es das als Verein organisierte „junge theater spectaculum“ nun schon in Kiel. Unter der Leitung des Schönberger Theaterautors und Regisseurs Gunter Hagelberg haben Ensembles aus Amateurdarstellern oder Schülern bisher 18 Inszenierungen auf große und kleine Bühnen gebracht. Hagelbergs neueste Inszenierung heißt „Frau Müller muss weg“, ist eine „spectaculum“-Produktion nach einem Stoff von Lutz Hübner (Grips Theater Berlin) und thematisiert als satirische Komödie das mitunter verquere Spannungsverhältnis zwischen Lehrern und den Eltern ihrer Schüler. Am 17. Mai ist das „junge theater spectaculum“ damit zu Gast in Schönberg.

23 Februar 2014

Bild der Woche: Was von ihnen blieb ...

Februar 2014
Oktober 2013
Physalis nach einem milden Winter.
Fotos (c) 2013/2014 Kay-Christian Heine