26 August 2014

30 April 2014

Lehrerdämmerung am Elternabend

„junges theater spectaculum“ mit neuem Theaterstück in Schönberg

 

Inszeniert mit "Frau Müller muss weg" eine satirische Komödie um Lehrer, Schüler und deren Eltern: Der Schönberger Theaterautor und Regisseur Gunter Hagelberg (vorn, mit Lothar Köhrsen [rechts], Nina Berger und Thomas Schröder).
Foto Kay-Christian Heine
Schönberg/Kiel - Seit beinahe einem Vierteljahrhundert gibt es das als Verein organisierte „junge theater spectaculum“ nun schon in Kiel. Unter der Leitung des Schönberger Theaterautors und Regisseurs Gunter Hagelberg haben Ensembles aus Amateurdarstellern oder Schülern bisher 18 Inszenierungen auf große und kleine Bühnen gebracht. Hagelbergs neueste Inszenierung heißt „Frau Müller muss weg“, ist eine „spectaculum“-Produktion nach einem Stoff von Lutz Hübner (Grips Theater Berlin) und thematisiert als satirische Komödie das mitunter verquere Spannungsverhältnis zwischen Lehrern und den Eltern ihrer Schüler. Am 17. Mai ist das „junge theater spectaculum“ damit zu Gast in Schönberg.

23 Februar 2014

Bild der Woche: Was von ihnen blieb ...

Februar 2014
Oktober 2013
Physalis nach einem milden Winter.
Fotos (c) 2013/2014 Kay-Christian Heine

01 Januar 2014

Willkommen, 2014 ...


... und allen Lesern dieses Blogs einen guten, sicheren Weg durch das neue Jahr.

23 Dezember 2013

Musikkabarettist Martin Zingsheim: Satirische Weihnachten

Teuflisches unterm Christbaum im „Lutterbeker“ 


Lieder, die an der blank lackierten Oberfläche der Gesellschaft kratzen: Kabarettist Martin Zingsheim am Klavier.
Foto © 2013 Kay-Christian Heine

Lutterbeker - Der Kölner Klavierkabarettist Martin Zingsheim lässt in seinem Programm „Gottes Werk und Martins Beitrag" das Jahr ebenso musikalisch wie weihnachtlich gestimmt ausklingen. Im „Lutterbeker“ hat er am vorigen Freitag (13.12.2013) dabei seinen Blick mit satirischer Schärfe auf eine Gesellschaft im adventlichen Ausnahmezustand gerichtet.

Die Kirche, gleich, welcher Konfession, nimmt Martin Zingsheim in der Vorweihnachtszeit vorzugsweise ins Visier. Offenbar bekennt sie sich für des Kabarettisten Geschmack zu sehr zu weltlichen, geldlichen oder gar fleischlichen Gelüsten, als dass sie seiner dauerhaften Zielansprache entgehen könnte. „Warum überhaupt Weihnachten?“, fragt Martin Zingsheim grundsätzlich. Viele wüssten ohnehin nicht, warum und was da gefeiert werde. „Ich habe das Fest jahrelang überhaupt nicht gefeiert“, offenbart Martin Zingsheim seinem Publikum, „dafür aber genau gewusst, warum nicht.“ Überhaupt sei Weihnachten das einzige Fest, das sich der engen Zusammenarbeit zwischen Kindern und dem Einzelhandel verdanke und sein zentraler Aspekt, „volle Tanne Weihnachten“, erfordere erprobte Überlebensstrategien im Deko-Terror.

12 Dezember 2013

Deutscher Kurzfilmtag: Großes Kino in 20 Minuten

Der Wendtorfer Filmemacher Oliver Boczek im Porträt


"Herz an das Filmemachen verloren": Oliver Boczek lebt seine Leidenschaft fuer das Geschichtenerzaehlen mit cineastischen Mitteln. Foto (c) 2013 Kay-Christian Heine
„Herz an das Filmemachen verloren“: Oliver Boczek lebt seine Leidenschaft für das Geschichtenerzaehlen
mit cineastischen Mitteln. Foto © 2013 Kay-Christian Heine

Wendtorf/Lutterbek - Eigentlich wollte Oliver Boczek Theater spielen. Dann entdeckte der Wendtorfer die bewegten Bilder für sich. Heute ist er Filmemacher aus Leidenschaft. Am kommenden Sonnabend (21.12.2013), in der längsten Nacht des Jahres, zeigt er anlässlich des 2. Deutschen Kurzfilmtags einige seiner Filmwerke im „Lutterbeker“ und erwartet dabei einen Überraschungsgast.

„Ich bin ein eher ruhiger, zurückhaltender Typ“, sagt der Filme­macher Oliver Boczek über sich. Mag sein. Aber wenn es um Film geht, springt er an, ist ganz bei der Sache und kein Gegenüber vermag sich der Begeisterung zu entziehen, mit der Boczek für dieses Thema brennt. Entspannt sitzt er dort an diesem un­gemütlichen Spätherbst­abend an einem der Tische im „Lutterbeker“. Dunkles Hemd, Jeans, schwarze Lederjacke, das Haar ein wenig länger, als es ein Bankkaufmann tragen würde. Feine Ge­sichtszüge. Das Bild eines intellektuellen Denkers.